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Herbert Mustermann

Barrierefrei-Check: mehr Wohnkomfort

Barrierefreie Eingänge und Zugänge

Komfortabel und barrierefrei Wohnen – dabei kommt es auf barrierefreie Eingänge und Zugänge an:

  • Wurde auf überflüssige Stufen und Türschwellen im Eingangsbereich verzichtet?       
  • Sind die Türdurchgänge mindestens 80 cm und breiter?    
  • Sind die Türen leichtgängig?      
  • Gibt es ausreichend Bewegungsraum vor und hinter den Türen? 
  • Haben die Türgriffe eine greifgünstige Form (bogen- oder U-förmig)?  
  • Gibt es bei Treppen und Stufen beidseitig einen durchgehenden Handlauf?  
  • Sind die Treppenstufen rutschsicher?

Komfortable Beleuchtung und Ausstattung

Zum Wohnkomfort trägt eine komfortable Beleuchtung und Ausstattung bei:

  • Ist der Eingangsbereich gut beleuchtet und überdacht?
  • Sind Einrichtungs- und Bedienelemente (z.B. Eingänge oder Schalter) farblich kontrastreich gestaltet?
  • Sind alle Räume hell, schattenlos und blendfrei ausgeleuchtet?
  • Ist die Treppe gut ausgeleuchtet, sind die Stufen gut sichtbar?
  • Sind alle Türgriffe und Schalter auf 85 cm Höhe angebracht?
  • Gibt es im Wohnraum ausreichend Möglichkeiten, um sich festzuhalten oder mit dem gesamten Körpergewicht abzustützen?

Barrierefrei wohnen und einrichten

Barrierefrei Wohnen benötigt eine vorausschauende Planung der Einrichtung:

  • Sind im Badezimmer die Armaturen gut erreichbar sowie einhändig und leicht oder berührungslos bedienbar?
  • Ist im Badezimmer die Dusche bodeneben und ohne Eintrittskante?
  • Ist im Badezimmer der Boden von Badewanne und Dusche rutschsicher (Beschichtung oder Antirutsch-Folie)?
  • Haben Betten und Sitzgelegenheiten in Ihrer Wohnung eine angenehme Höhe, so dass Hinsetzen und Aufstehen leicht fallen?
  • Bieten die Schränke ausreichend Stauraum und ermöglichen leichten Zugriff auf alle Inhalte?
  • Ist die Küchen-Arbeitsplatte für das Arbeiten im Sitzen geeignet?
  • Sind in der Küche alle Unterschränke mit vollständig herausziehbaren Schubkästen ausgestattet?
  • Sind die Küchen-Elektrogeräte wie Kühlschrank, Backofen oder Spülmaschine leicht bedienbar und erhöht angeordnet?

Umnutzung und Wohnkomfort

Immobilien sind alles andere als immobil. Häuser lassen sich den veränderten Bedürfnissen der Bewohner leicht anpassen, vor allem dann, wenn diese flexible Nutzung vorausschauend geplant war. Dann wird das Kinderzimmer zum Home Office umfunktioniert, die Einliegerwohnung an Verwandte oder Pflegekräfte vermietet, der kleine Anbau als Gästeherberge, Sauna oder Hobbyraum umgenutzt. Eigenheimbesitzer können diese Gestaltungsfreiheit genussvoll ausspielen, besonders im Alter steht daher der Wohnkomfort an erster Stelle. Der muss nicht teuer sein. Für alle Lebensumstände gerüstet sind Bauherren und Modernisierer, die auf eine barrierefreie Architektur achten. Schwellenlose Übergänge, erweiterbare Türen und eine intelligente Technik steigern den Wiederverkaufswert des Hauses. Vor allem schaffen sie generationenübergreifend beste Wohnqualität.

Qualfizierte Fachbetriebe helfen Ihnen, Barrierefreiheit herzustellen und Wohnkomfort zu schaffen.

Ziel2.NRW Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen Zukunftsinitiative Europäische Information