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Herbert Mustermann
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Biozide

Biozide bestehen ursprünglich aus natürlichen Wirkstoffen. Ihre Aufgabe ist es, das Wachstum von Mikroorganismen zu beeinträchtigen und sie zu bekämpfen. Bei nicht fachgerechter Verwendung können Biozide Gesundheitsschädigungen herbeiführen.

Worin sind Biozide enthalten?

Biozide Wirkstoffe kommen heute in einer Vielzahl von Produkten vor. Dazu gehören etwa Holzschutzmittel, Ameisengift oder Insektensprays. Darüber hinaus werden biozide Wirkstoffe beim Bau und der Sanierung von Gebäuden verwendet. Der feuchte Fassadenuntergrund ermöglicht Schädlingen wie Algen und Schimmel sich anzusiedeln. Zur Abwehr kommen oft biozidhaltige Lösungen zur Anwendung. Ein Befall von Algen kann aber auch beim Einsatz von Algiziden nicht ausgeschlossen werden.

Welche Gesundheitsrisiken ergeben sich durch Biozide?

Bei einem nicht fachgerechten Einsatz der Stoffe können Nachteile für Mensch und Umwelt auftreten. Dabei kann es zu Reizungen der Haut und Atemwege kommen. Auch allergische Reaktionen, Kopfschmerzen und Übelkeit sind möglich.

Welche Alternativen zu Bioziden gibt es?

In Ihrem unmittelbaren Umfeld sollten so wenig Biozid-Produkte wie möglich zum Einsatz gelangen. Sie sollten ständig prüfen, ob alternative Maßnahmen zur Vorbeugung von Schädlingen verfügbar sind.

Bei Wärmedämmverbundsystemen an der Außenwand von Gebäuden kann mit dickschichtigen mineralischen Putzschichten gearbeitet werden. Dadurch kann auf Umwelt beeinträchtigende Biozide verzichtet werden. Die natürliche Beschaffenheit der Materialien schützt lang anhaltend vor unerwünschten Schädlingen.

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