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Herbert Mustermann

Mehrpunktverriegelung für Türen

Für wirkungsvollen Einbruchschutz an Türen sorgt eine Mehrpunktverriegelung. Doppelt hält besser – das gilt auch für den Einbruchschutz an der Eingangstüre.  Denn selbst hochwertige Einfachverriegelungen lassen sich oft relativ einfach aufhebeln. Eine  Mehrpunktverriegelung hingegen sorgt dafür, dass die Tür an mehreren Stellen gleichzeitig gesichert wird. Diese Mehrfachsicherung ist ähnlich wie bei einem Tresor. Sie bietet auf der Schlossseite deutlich mehr Widerstand gegen Einbrecher als Steckschlösser. Bei einer Dreifachverriegelung befindet sich oberhalb und unterhalb des zentralen Schlosses jeweils ein zusätzlicher Riegel. Noch sicherer sind Fünffachverriegelungen mit je zwei Extra-Riegeln oben und unten.

Illustration: Mehrpunktverriegelung als Einbruchschutz-Lösung (Rot/Blau).

Einbruchschutz-Lösung Mehrpunktverriegelung

Eine Mehrpunktverriegelung ist als Einbruchschutz-Lösung besonders komfortabel, da sie nicht einzeln abgeschlossen werden muss: Wird das Hauptschloss mit dem Schlüssel gedreht, verschließt sich die Tür automatisch mit mehreren Stahlriegeln zur gleichen Zeit. Das geschieht mithilfe eines beweglichen Gestänges, das in die Tür eingebaut ist.

Welche Mehrpunktverriegelung auswählen?

Neuere Haustüren sind häufig bereits mit einer Mehrpunktverriegelung ausgestattet. Allerdings sollte Sie eine Mehrpunktverriegelung auswählen, die nicht nur mit Rollzapfen ausgestattet ist. Diese Zapfen greifen nicht tief genug in die Schließbleche ein. Wesentlich mehr Widerstand bieten zusätzliche Sperrelemente, wie Bolzen, Kraftkeile oder Pilzzapfen, die über die gesamte Höhe die Tür sichern.

Widerstandsfähige Türkonstruktion

Vor dem Einbau einer einbruchhemmenden Verriegelung sollte unbedingt ein Fachmann für Gebäudesicherheit überprüfen, ob die Türkonstruktion widerstandsfähig genug ist. Türrahmen, Schloss, Türblatt und Schließblech müssen massiv genug sein und gut aufeinander abgestimmt werden. Nur dann ist der Einbruchschutz wirksam.

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